Während beim traditionellen Fachwerk und der Skelettbauweise die Lasten über die Bauteilstäbe abgeleitet werden, erfolgt die Lastabtragung bei der Holzrahmenbauweise durch Scheiben. Dabei bildet der Rahmen aus getrocknetem Konstruktionsvoll (nur dann kann auf chemischen Holzschutz verzichtet werden) mit Schwelle, Ständern und Rähm das Skelett für die aussteifende Beplankung. Die Beplankung (beim EG-Holzhaus 15mm OSB) wird kraftschlüssig durch Klammern mit den Holzern des Skeletts verbunden. Die Beplankung wirkt daher bei der Lastabtragung mit.
Bauherrn-Info: Der Begriff "Holzrahmenbau" leitet sich aus dem englischen "timber frame" d.h. Holzrahmen ab.