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Ziel des Wärmeschutz ist es mit bauphysikalischen, ökologischen und ökonomischen Maßnahmen dem Bewohner eines Hauses eine angenehme und hygienisch einwandfreie Umgebung zu schaffen.
 
Untergliederung des Wärmeschutzes
1. Winterlicher Wärmeschutz   2. Sommerlicher Wärmeschutz
Maßgebend ist der U-Wert; (U = Wärmeleitfähigkeit Lambda / Dicke des Bauteils) Hochgedämmte Außenbauteile garantieren höhere Oberflächentemperaturen auf der Rauminnenseite Faustformel: Das Absenken von 1°C Raumtemperatur ergibt rund 6% Energieersparnis.   Einsatz eines Dämmstoffes mit: möglichst kleiner Wärmeleitfähigkeit möglichst großer spezifischer Wärmespeicherkapazität möglichst große Rohdichte Holzfaserdämmplatte, Kork und Zellulose erfüllen diese Anforderungen am Besten


1. Winterlicher Wärmeschutz

Der winterliche Wärmeschutz wird durch den U-Wert (Wärme-durchgangskoeffizient) beschrieben. Je kleiner der Wert, umso besser die Wärmedämmeigenschaft.

Welche U-Werte werden erreicht?
U-Wert (W/m²K)   Dämmstoffdicke bei WLG 040 (Lambda = 0,040 W/mK)   Dicke einer gleichstarken Mauerwerkswand aus Ziegel (Lambda = 0,16 W/mK)
0,40   10 cm   40 cm
0,33   12 cm   48 cm
0,29   14 cm   56 cm
0,25   16 cm   64 cm
0,20   20 cm   80 cm
0,17   24 cm   96 cm
0,14   28 cm   112 cm
0,13 (**)   32 cm   128 cm
0,11   36 cm   144 cm
0,10   40 cm   160 cm

(**) entspricht ca. dem EG-Holzhaus mit 20cm breiten Ständern und Putzfassade

Hinweis:

Durch die schlanken Bauteile bietet der Holzrahmenbau bei gleicher Grundfläche rund 10% mehr Wohnfläche als der gewöhnliche Massivbau.

Gutgedämmte Wände, Dächer und Böden tragen maßgebend zur Reduzierung des Gesamtenergiebedarfs Ihres Wohnhauses bei. Der Vorteil der Holzrahmenbauweise liegt darin, dass die Gefache der Konstruktion gut mit Wärmedämmung ausgefüllt werden können und somit alle Anforderungen der EnEV spielend erfüllt werden. Ist die Differenz zwischen Wandoberflächentemperatur und Raumlufttemperatur höher als 3 °C wird dies vom Menschen als unbehaglich empfunden. Eine hochgedämmte Gebäudehülle garantiert hohe Oberflächentemperaturen. Dieser Umstand ermöglicht beim EG-Holzhaus ein Absenken, und damit verbundene Heizkosteneinsparung, ohne dass die als unangenehm empfunden wird.

Unsere Grundsätze zur Optimierung des Energiebedarfs

 
  • kompakte Bauweise 
  • sehr guter Wärmeschutz der Außenbauteile 
  • Reduzierung der Wärmebrücken 
  • Luftdichtheit der Gebäudehülle 
  • Moderne Anlagen für Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung mit hoher Energieausnutzung
  • Aktive und passive Nutzung der Sonnenenergie

Der Energieverbrauch sinkt je besser diese Leitsätze verwirklicht werden.

2. Sommerlicher Wärmeschutz

Wohnräume, die im Hochsommer um 22 Uhr noch Innentemperaturen um die 28°C ausweisen sind in unseren Baugebieten keine Seltenheit.

Die Gründe hierfür sind schnell zusammengefasst:

 
  • ein zu geringer Wärmeschutz
  • fehlende / zu geringe Wärmespeicherfähigkeit der Außenbauteile
  • keine Verschattung der Fensterflächen bzw. ungünstige Anordnung der Fenster
  • fehlende / zu geringe Wärmespeicherflächen im Raum

Maßgebend für einen guten sommerlichen Wärmeschutz ist die Phasenverschiebung. Die Phasenverschiebung ist eine zeitliche Verschiebung des Wärmedurchgangs ins Gebäudeinnere. Sie gibt die Zeitdifferenz an, bis die höchste Temperatur durch ein Bauteil durchdringt und dort die Wärme - selbstverständlich stark abgemindert (Temperaturamplitudendämpfung) - an den Raum abgibt.

Beispiel:

Bei einem mit Zellulose gedämmten Dach (24cm Zellulosedämmung und 35mm Holzfaserdämmplatten; entspricht einem U-Wert von ca. 0,16 W/m²K) benötigt die Wärme 12,5 Stunden ins Rauminnere. Bei einem analogen Aufbau mit Mineralfaserdämmung ist das Rauminnere bereits nach 6,9 Stunden erreicht.

Möglichkeiten zur Optimierung des sommerlichen Wärmeschutzes:

 
  • Großer Dachüberstand 
  • Außenbeschattung der Fenster durch Raffstores, Rollläden, etc. 
  • Große Speichermassen der Innenbauteile 
  • Luftdichte Konstruktion 
  • Außenbauteile mit großer Phasenverschiebung
  • optimierte Frischluftzufuhr zur kühlen Tageszeit mittels kontrollierter Be- und Entlüftung

 

     

FAQ's:

Was ist der Primärenergiebedarf?

Wer garantiert die energetische Qualität neuer Häuser?

Was ist in der EnEV geregelt?

www.enev-online.org

 

Wir verwenden Zellulose Dämmung von Climacell

Celluslose 4.JPG

 
  • hergestellt aus Recycling- Papier 
  • schwer brennbar durch kochsalzähnlichen Boratzusatz 
  • gegen Verschimmeln und Insekten geschützt 
  • bester Schutz vor Wärme, Kälte und Schall 
  • baubiologisch unbedenklich und langlebig


Durch unsere geschultes Personal ist beim Einblasen des Dämmstoffes höchste Verarbeitungsqualität garantiert. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot!

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Quelle Foto: Climacell

 

Phasenverschiebung

Gelb: Außentemperatur der Dachunterseite
Rot: Holzkonstruktion / Mineralfaser WLG 040, Dämmsträke 24 cm
Blau: Holzkonstruktion / Climacell Zellulosedämmung 24 cm
Quelle: Climacell www.climacell.de

 

Unser Tipp:
Informieren Sie sich bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (www.fnr.de) über die Förderungsmöglichkeiten beim Einsatz von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen.

 

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